Judo versteht sich nicht nur als Kampfsport, sondern auch als Erziehungsweg. Der Deutsche Judo-Bund (DJB) benennt in seiner Wertekampagne zehn Werte, die im Training und im Miteinander auf der Matte gelebt werden sollen.

Die zehn Judowerte
Hilfsbereitschaft
Dem Partner beim Fall helfen, dem Anfänger den Griff erklären – Stärke zeigt sich im Miteinander.
Freundschaft
Auf der Matte wachsen Bindungen, die weit über das Training hinausreichen.
Mut
Sich dem stärkeren Gegner stellen und trotz Unsicherheit den ersten Schritt auf die Matte wagen.
Wertschätzung
Jede Leistung zählt – von der ersten Fallschulübung bis zum Wettkampfsieg.
Respekt
Vor Trainingspartnern, Schiedsrichtern und sich selbst – die Grundlage jedes Trainings auf der Matte.
Höflichkeit
Respektvoller Umgang miteinander, sichtbar schon in der Verbeugung vor und nach jedem Kampf.
Ehrlichkeit
Zu eigenen Fehlern stehen und fair bleiben, auch wenn niemand hinschaut.
Selbstbeherrschung
Kontrolle über die eigene Kraft und die eigenen Emotionen – auf und neben der Matte.
Bescheidenheit
Erfolge feiern, ohne sich über andere zu stellen.
Ernsthaftigkeit
Mit vollem Einsatz bei der Sache sein, in jedem Training aufs Neue.
Bildmaterial: Deutscher Judo-Bund (DJB), Wertekampagne. Die Grafiken dürfen nicht aus dem Kontext gerissen oder grafisch verändert werden.
Quelle: Deutscher Judo-Bund (DJB)
Mehr über die Grundlagen des Sports findest du auf der Seite Was ist Judo?, die Anforderungen je Gürtelgrad auf der Seite Gürtelprüfung. Neugierig geworden? Beim Probetraining kannst du Judo unverbindlich selbst ausprobieren.